| Slowakei |
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| Paličkovaná čipka |
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In der Vergangenheit wurde in vielen Gebieten der Slowakei geklöppelt. Zentren
waren die Westslowakei um Nové Mesto nad Vahom, die Region Hont, die
Bergbaugebiete um Banská Bystrica und Rožnava (Gemer), das Zipser Land,
und die Ostslowakei um Presov und Kosice.
Beliebt waren vor allem Bänderspitzen, die je nach Region unterschiedlich
gearbeitet wurden.
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Heute ist das Klöppeln nur noch in Špania dolina und Prešov-Solivar
verbreitet, in anderen Regionen findet man einzelne Klöpplerinnen,
die versuchen, die traditionellen Techniken zu bewahren.
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| Spania dolina |
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Wichtigstes und aktivstes Klöppelzentrum ist Špania dolina (Herrengrund).
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Ortseingang
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Kirche mit überdachter Holztreppe
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Bergbau-Erinnerungen
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Das 1263 urkundlich erwähnte Dorf mit seinen
140 Einwohnern liegt 12 km von Banská Bystrica entfernt. Seit über 1000
Jahren wurde hier bis zum weltpolitischen Umbruch Kupfererz abgebaut.
Sehenswert sind die Kirche mit einer langen überdachten Holztreppe
und viele gut erhaltene Wohnhäuser.
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m Ort existierte von 1883 bis Anfang des 20. Jahrhunderts ein Klöppelschule.
Heute erhält ein Klöppelclub die Tradition aufrecht und organisiert
jährlich Kurse und Ausstellungen.
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Klopačka
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Ausstellung
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Klöppelsack
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Klöppelwickelmaschine
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Klöpplerin-Puppe
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Geklöppelt wird vor allem Torchon auf Klöppelsäcken mit recht groben Garn
und sehr großen Klöppeln. Eine Ausstellung von Klöppelsäcken, -wickelmaschinen
und schönen Spitzen findet man im Restaurant «Klopačka».
Im Obergeschoss wurde ein kleines Museum eingerichtet, in dem man auch
Spitzen erwerben kann. Auch in einigen Wohnhäusern kann man Spitzen direkt
bei den Klöpplerinnen erwerben.
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Spitzenmuseum | 
Spitzenmuseum | 
Spitze | 
Spitze |
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Mit etwas Glück kann man bei schönem Wetter
den Klöpperinnen vor ihren Häusern bei der Arbeit zusehen.
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Klöpplerin
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Begutachtung der Spitzen
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Klöpplerin
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Turbo-Klöpplerin
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| Prešov-Solivar |
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Das ehemalige Dorf Solivar aus dem 13. Jahrhundert ist heute ein Vorort von
Prešov. Der Name des Dorfes führt auf die Verwertung von Sole zurück.
Das Salzgeschäft war im Mittelalter sehr wichtig. Ein Wende trat 1752 mit der
Überschwemmung der Grube ein. Sie wurde 40 Jahre lang geschlossen. Deshalb
sendete Kaiserin Maria Teresia eine Klöppellehrerin. So verdienten die Frauen
und Kinder bis 1800 nur mit der Spitze Geld.
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Salzpäckchen mit Klöppelspitze | 
Salzmuseum, Göpel | 
Solivar, Klopfturm |
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Nach der Modernifizierung und Rekonstruktion der Grube und der Anlagen
wurde der Salzabbau
bis 1970 durchgeführt. Der Klopfturm, mit dem durch Klopfen auf ein Brett den
Arbeitern Anfang und Ende der Schicht sowie andere Ereignisse mitgeteilt
wurden, war bis 1926 im Einsatz.
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Das Pfannensalzsiedewerk mit mehreren musealen Gebäuden ist heute ein
nationales kulturelles technisches Baudenkmal.
In der Siederei befinden sich mehrere Schaukästen mit Klöppelspitze und
Informationen zur Geschichte.
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Salzsiederei Solivar als Klöppelspitze (Barbora Šimková) |
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Weitere Spitzen findet man im Stadtmuseum von Prešov.
Spezielle Klöppelläden oder -ausstellungen konnten wir nicht finden,
jedoch bieten Souvenirläden und die Stadtinformation sowohl
Klöppelarbeiten als auch Material und Literatur an.
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Museum Prešov |  Salzspitze |  Salzspitze |
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| Košice |
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Die zweitgrößte Stadt der Slowakei hat keine Klöppeltradition.
Im Jahre 1994 gründete sich ein Klöppelklub, der heute ca. 50 Mitglieder
hat. Es werden hauptsächlich tschechische, aber auch typische
slowakische Spitzen gearbeitet, die in der Information, in Souvenirläden
und auf Folkloremärkten gekauft werden können.
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| Gemer |
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Gemer bezeichnet die ehemalige Bergbauregion nördlich von Rožňava
bis Dobšina. Hier wurden in der Vergangenheit Hauben und Kleider
mit typischen Spitzen verziert. Heute entstehen auch Figuren in dieser
Technik. Einige Spitzen sind im Bergbaumuseum von Banská Bystrica
zu sehen. Auf dem Folklorefest in Rejdová Ende August kann man die Trachten
der Region bewundern.
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Schloss Betliar | 
Geklöppelte Gemer-Trachten | 
Haube in Gemer-Spitze |
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| Krajnia |
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In der Region westlich von Piešťany bis zur tschechischen
Grenze wird in einigen Dörfern wie Brezová pod Bradlom Tüllspitze hergestellt.
Im Dorf Krakovany wird dagegen eine sehr dichte, bunte Spitze geklöppelt, die
eher an Weben erinnert.
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Brezová pod Bradlom | 
Krajniaspitze aus Brezová p.B. |
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