| | | Besonderheiten |
|
| Hutzn-Ohmd (Hutzenabend) |
|
Historische Klöppelstube |
Die Erzgebirgler klöppelten schon seit 4 Jahrhunderten gern in
Gemeinschaft. Im Sommer saßen sie vor und im Winter in den Häusern.
Aus Sparsamkeit und wegen Geselligkeit fanden sie sich abends in einer
Stube zusammen, um zu klöppeln. Sie besuchten sich reihum und gingen
«hutzen». Während die Klöpplerinnen ihrer Arbeit nachkamen, erzählten sie
sich Alltagserlebnisse, Erzählungen, Sagen, Gespenstergeschichten, sagten
Gedichte auf, spornten sich durch Zähl- und Schüttelreime sowie Wettspiele
anoder sangen gemeinsam Volkslieder.
|
Als Arbeitslicht diente die Petroleumlampe, deren Licht mittels
Wasser gefüllter Glasflaschen reflektiert wurde.
Die Klöpplerinnen waren trotz des kärglichen Verdienstes eng mit ihrer
Arbeit verbunden. Klöppeln ist immer volkstümlich gewesen.
|
|
| Klöppeln heute |
|
Viele Frauen und Kinder klöppeln heute noch in ihrer Freizeit aus Freude
am künstlerischem und handwerklichen Schaffen.
|
Den Klöpplerinnen beim 10. Annaberger
Klöppeltag über die Schulter geschaut
|
Die aus der Tradition kommende Gepflogenheiten der Geselligkeit fanden
Aufnahme in die Klöppelzirkel, Klöppeltreffen und Klöppelausstellungen.
|
Arbeiten aus erzgebirgischen Klöppelzirkeln
|
|
|
|
| © Petra Pönisch |
|
2007-04-22 Impressum |